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Photovoltaikanlage vs. Solaranlage Rechenbeispiel für eine Photovoltaikanlage

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Photovoltaikanlagen - was man wissen sollte

Photovoltaik – was ist das eigentlich genau? Wozu nutzt man eine Photovoltaikanlage, und für wen lohnt sich diese Anschaffung?

Photovoltaik vs. Solaranlage

Der Begriff Photovoltaik beschreibt den Vorgang der Umwandlung von Sonnenstrahlen in Energie. Mit einer Photovoltaikanlage wird Strom erzeugt. Eine Solaranlage wird genutzt, um Wärme zu erzeugen, z. B. Wasser für Heizungen und andere Zwecke. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einer Solaranlage und einer Photovoltaikanlage, das heißt man sollte sich vor der Anschaffung überlegen, ob man Wärme oder Strom erzeugen möchte.

Die Photovoltaikanlage

Optisch ist kein Unterschied zwischen einer Solar- und einer Photovoltaikanlage zu erkennen. Beide benötigen die Solarzellen oder Solarpanels zum Einfangen der Sonnenstrahlen. Diese können auf dem Gebäudedach befestigt, im Garten aufgestellt und seit einer Zeit auch an der Fassade eines Hauses oder als Einsatz direkt in die Fassade verbaut werden. Bei Anbringung an Gebäuden ist die Tragfähigkeit zu überprüfen.

Die Photovoltaikanlage erzeugt Gleichstrom. Dieser muss in Wechselstrom umgewandelt werden, bevor er verbraucht wird. Ein Wechselrichter erledigt diese Aufgabe. Soll der Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, so muss eine Synchronisation erfolgen. Wird der durch die Photovoltaikanlage erzeugte Strom nicht in das öffentliche Netz eingespeist, sondern gespeichert, so benötigt man Akkumulatoren mit Laderegler. Die Speicherung ist eine gute Sache in Gegenden, wo das öffentliche Netz nicht stabil bzw. nicht vorhanden ist (Berghütten u. ä.).

Ein Rechenbeispiel für eine Photovoltaikanlage

Eine vierköpfige Familie in einem eigenen Haus kann ihren Strombedarf mit einer Photovoltaikanlage decken, die 5 kWp erzeugt. kWp bedeutet Kilowatt Peak und bezeichnet die maximale Leistung einer Anlage. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 15.000 Euro inklusive der Planung, Bauausführung, Ausrüstung und allen weiteren Montagearbeiten. Etwa 1 % fallen pro Jahr an Wartungs- und eventuellen Reparaturkosten an. Die Versicherung für die Photovoltaikanlage schlägt mit etwa 75 Euro zu buche. Was man mit einer Photovoltaikanlage einspart, ist nicht allgemein berechenbar. Zu viele individuelle Faktoren spielen hier zusammen: eigener Verbrauch, Einspeisevergütung, Abschreibungen und Steuervorteile in der Steuererklärung, Aufstellwinkel der Panels und nicht zuletzt das Wetter. Spezialisten für diese Angaben und Photovoltaikanlagen berechnen Kosten und Nutzen in wenigen Minuten. Die Förderungen sind Sache der einzelnen Bundesländer und Gemeinden und fallen regional unterschiedlich aus. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die Anschaffung einer Photovoltaikanlage in jedem Fall lohnt, selbst wenn „nur“ der eigene Stromverbrauch erzeugt wird und keine Einspeisung ins öffentliche Netz erfolgt.

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